S7-Pendler erhält Antwort vom Verkehrsministerium nach Brandbrief
Ein Pendler der S7-Bahnlinie hat mit einem Brandbrief auf die wiederholten Missstände aufmerksam gemacht, die er als täglicher Nutzer der Verbindung erlebt. Fehlende Pünktlichkeit, überfüllte Züge und das Gefühl, von der Verkehrsplanung ignoriert zu werden, waren nur einige seiner aufgeworfenen Punkte. Die Antwort des Verkehrsministeriums könnte als ein Meisterwerk der Formalität angesehen werden, jedoch ist der Inhalt wenig ermutigend und lässt viele Fragen offen.
In der Antwort des Ministeriums wird lobend auf die Bemühungen hingewiesen, die Infrastruktur zu verbessern, während gleichzeitig die Verantwortung an die Bahngesellschaft delegiert wird. Man könnte meinen, dass die Versäumnisse des Betriebs nicht ausschließlich dem Anbieter zugeschrieben werden können. Die Realität zeigt jedoch, dass die Probleme seit Jahren bestehen und kaum Aussicht auf rasche Besserung besteht. Die Pendler, die täglich auf die S7 angewiesen sind, haben das Gefühl, dass ihre Beschwerden im besten Fall in einem bürokratischen Kreislauf verloren gehen, während sie selbst weiterhin in überfüllten Zügen stehen.